43. Wolfgangseelauf

WolfgangseeDie Laufgruppe der Naturfreunde Sierning hat sich heuer zum Ziel gesetzt, den landschaftlich schönen Wolfgangseelauf in den Distanzen 10 km bzw. 27 km zu bewältigen. Es wurde wöchentlich fleißig trainiert, sodass am Tag der Veranstaltung alle mit einer guten Kondition ausgestattet an den Start gingen.
Der Tag startete für die meisten in Sierning um 6:45 bei der gemeinsamen Abfahrt mit dem Vereinsbus der NF Neuzeug bei dichtem Nebel. Kurz nach Gmunden lichtete sich der Nebel und gab den Blick auf das schöne Salzkammergut frei. Ein traumhafter Tag stand uns bevor.
Bei optimalem Laufwetter und herrlicher Kulisse bot sich der Wolfgangseelauf von seiner allerbesten Seite, kein Wölkchen trübte den Himmel. Eine Veranstaltung mit über 4000 Teilnehmern/Innen in verschiedenen Distanzen von 5 – 42 km. Fünf unserer Läufer/Innen überquerten mit dem Schiff den Wolfgangsee, zwei waren bereits drüben, um dann um halb elf in Gschwendt den 10-km-Uferlauf nach St. Wolfgang zu starten. Sechs Läufer/Innen starteten in St. Wolfgang den 27 km Lauf, mit der sehr anspruchsvollen Passage über den Falkenstein.
Ein besonderer Dank der Läufer gilt dem angereisten Fanclub, welcher strategisch gut positioniert an den letzten Anstiegen durch Anfeuerung und Motivation die letzten Kraftreserven der Läufer mobilisierten und diese dadurch allesamt das Ziel im Zentrum von St. Wolfgang erreichten.

Abschlusstour Feuerkogel – Rieder Hütte

PA110760Bilder – Wir hatten Gelegenheit auf den Pfaden von Kaiser Franz Josef zu wandern. In der Ortschaft Langwies starteten wir unsere sieben stündige Bergtour zur Rieder Hütte. Der Weg führte uns anfangs auf einer Forststraße entlang des Aritzbaches. Kurz danach stiegen wir serpentinenförmig durch den steilen Hochwald bis zur Spitzalm auf. Nach 2,5 stündiger Gehzeit machten wir dort eine kurze Jausenpause. Begleitet von hochsommerlichen Temperaturen setzten wir unsere Wanderung in Richtung Kaiserweg weiter. Der Steig führte uns durch das verkarstete, latschenbedeckte „Gletschertal“, von dem aus das Trauntal mit der Saline zu sehen war. Nach vierstündiger Gehzeit näherten wir uns wieder der Zivilisation und erblickten die Bergstation des Feuerkogels. (vorher begegneten uns lediglich zwei Jäger und drei Wanderer). Dort verabschiedeten wir uns von Elke, Hasi und Heinerl, die noch genügend Kondition hatten um einen Umweg über den HTL-Klettersteig zum Ablberfeldkogel zu machen. Der Rest der Truppe kehrte bei Hüttenwirt Fritz und seinen Freunden ein, um den Durst zu löschen, die leeren Trinkflaschen wieder aufzufüllen und um nach einer kurzen Pause den Weg zur Rieder Hütte anzutreten. Dort trafen wir auf die zweite Klettergruppe mit Johann, Pauli, David und Robert, die die Variante des Aufstieges mit der Feuerkogelbahn wählten. David und Robert kamen zum ersten Mal in den Genuss einer Klettertour. Nach Einschulung durch Johann wagten die vier den Anstieg des HTL-Klettersteiges. Am Abend wurden wir von einem jungen, sehr freundlichen Hüttenteam bewirtet und bekocht. Die lange Tour machte sich aber schnell bemerkbar, denn die ersten traten die Nachtruhe bereits um 21.00 Uhr an. Am Sonntag stand der Gr. Höllkogel am Programm. Von dort konnten wir über die Höllkogelgrube wieder zur Spitzalm absteigen. Von der Spitzalm führte uns derselbe Weg wie am Samstag wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Teilnehmer: 2 Kinder und 10 Erwachsene

Erntedankfest 2014

P9280697Bilder – Da Petrus muaß a Sierninga gwen sei ” – so ähnlich heißt es in einem Lied. Und langsam glaube ich das auch. Wieder ein Erntedankfest bei prächtigem Wetter, wieder viele Leute und wieder gute Stimmung. Dazu haben auch wir von den Naturfreunden beigetragen. Unser Erntewaagen ist diesmal wirklich gut gelungen. Ich habe viel Lob bekommen, dass ich hier auch weitergeben möchte. Dieser Holzstoß diente später als Preis für den Gewinner beim “Wettnagel”. Dieser Bewerb ist auch ganz gut angenommen worden. Die vielen Gäste wurden von uns wie gewohnt gut bewirtet. Ich denke wir konnten uns einmalmehr als aktiver Verein präsentieren und darüberhinaus auch einiges an Geld verdienen, um kommende Veranstaltungen zu finanzieren. Ein Fest, dass für uns mit Arbeit verbunden ist, aber in erster Linie doch ein recht geselliger Tag. Einen herzlichen Dank an all Jene, die geholfen haben das Erntedankfest wiederum in dieser Qualität auszurichten.
Liebe Grüße – Johann Haider

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Überschreitung Almsee-Grundlsee

 

P9200622Bilder – Die Überschreitung des Toten Gebirges vom Almsee zum Grundlsee ist eine anspruchsvolle Bergtour. Zum Einem durch die Länge der Tour – 4h im Aufstieg mit 1100 HM und 3h Abstieg – zum Anderen – durch den seilversicherten und mit einigen Leitern versehenen felsigen Sepp-Huber-Steig. Eine recht  fordernde Kombination.
Darum freut es mich, dass ich 21 Bergsteiger zu dieser Tour begrüßen durfte, darunter auch einige „ Ältere“. Vom Almsee ging es flach taleinwärts durch die „Röll“. Der Nebel lichtete sich bald und gab den Blick auf den felsumrahmten Talschluss frei – die Almtaler Sonnenuhr genannt. Am schön angelegten Steig steil aufwärts wurde dann so einiges an Schweiß vergossen. Vom Röllsattel ging es durch die typische Landschaft vom Toten Gebirge in einer halben Stunde zu Pühringerhütte. Und da der Wirt von diesem Sommer nicht verwöhnt wurde, war er mit 21 hungrigen und durstigen Naturfreunden recht zufrieden. Nach ausgiebiger, aber auch wohlverdienterRast, stiegen wir am Ausseer Weg zum Grundlsee ab. Ein langer aber schöner Abstieg, vorbei an den beiden malerisch gelegenen Lahngangseen. Bei den Seen tröpfelte es ein wenig für ca. eine Viertelstunde. Danach wieder Sonnenschein bis zum Abschluss auf der Seeterrasse. Diesmal hat uns der Wettergott wirklich verschont, denn bei der Heimfahrt schüttete es in Strömen. Eine recht alpine, dafür landschaftlich großartige, lange Bergtour, die durch die An-und Abreise mit dem Bus noch an Qualität gewinnt. Text und Fotos Johann

Klettersteige in den Lienzer Dolomiten

(29)Bilder – Die heurigen Klettersteigtage führten uns nach Osttirol. Unser Ziel war die Karlsbader Hütte im Laserz-kessel in den Lienzer Dolomiten.  Die Wetter-prognosen waren eher bescheiden, aber nicht unmöglich. Die 11 Teilnehmer ließen sich nicht beirren und wollten vor Ort entscheiden, was wirklich möglich ist – und wurden dafür wieder einmal mit richtig schönen Bergtagen belohnt. Der Anstieg am ersten Tag über den Rudl-Eller-Weg war anfangs noch ziemlich “saftig”, wurde aber mit der Höhe felsiger und trockener, sodass wir uns entschlossen, den Laserz-Klettersteig zu versuchen. Eine richtig schöne 400 Hm lange Kletterei neben dem Sicherungsseil – sehr empfehlenswert.  Am zweiten Tag stand der Panorama Klettersteig am Programm. Dieser verdient seinen Namen wirklich. Ein Gratklettersteig, der im Auf und Ab über 7 Gipfel führt. Vom Roten Turm bis zur Gr. Sandspitze. Dabei wird ein Großteil des Laserzkessel  begangen – immer ganz oben, mit bestem Blick auf den Laserzsee und zur Hütte. Als Abstieg wählten wir den Gamsjägersteig, der im Abstieg doch recht anspruchsvoll war, und uns noch einmal ordentlich Schwitzen ließ. In Summe eine eindrucksvolle Runde .  Am dritten Tag teilten wir uns. Eine Gruppe ging über ein Törl in den nächsten Kessel zur Kerschbaumer Alm und brachten die Kunde, dass es dort drüben auch Einiges anzuschauen gibt. Ein Teil ging den Seekofel-Klettersteig. Von der Ödkarscharte über den Egger Turm zum Gipfel mit besonders schönem Kreuz. Kurzer, aber reizvoller Klettersteig mit mittlerer Schwierigkeit. Und der dritte Teil der Gruppe versuchte sich beim Klettern im hüttennahen Klettergarten. Am frühen Nachmittag trafen wir uns wieder auf der Karlsbaderhütte, ließen uns noch einmal das Essen schmecken und stiegen dann gemeinsam zur Dolomitenhütte ab. Weiterlesen

Rundtour Ötschergebiet

P8240118Bilder - 23(!) Naturfreunde trotzten der widrigen Wettervorhersage und begaben sich auf den Weg. Teilweise dem Pilgerweg in umgekehrter Richtung folgend gingen wir in sanftem Bergauf und -ab von der Gemeindealpe zu unserem Quartier dem Ötscherschutzhaus. In der letzten Stunde des Weges kam dann der erwartete heftige Regen und so konnten wir der ohnehin mit Wasserknappheit zu kämpfenden Hütte damit helfen, schon vorher geduscht zu haben. Trotz des etwas rauhen Charmes der Hüttenwirtin verbrachten wir einen lustigen Hüttenabend. Der nächste Tag sah anfangs wettermäßig nicht viel besser aus, doch einige wollten den Ötscher trotzdem erklimmen und wurden mit gleichmäßiger Sicht, böigem Wind und der nächsten Garnitur nasser Kleidung “belohnt”. Am Nachmittag machte sich unsere Wetterfestigkeit am Steig durch die Ötschergräben endlich bezahlt und wir konnten teilweise bei Sonnenschein die grandiose Schluchtenlandschaft genießen. Text: Cheesy

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Winnetouspiele Gföhl

P7190421 Bilder – Spannende und actionreiche Unterhaltung mit viel Humor wurde uns auf der Freilichtbühne  im Gföhlerwald geboten. Das Karl Mayr Stück „Halbblut“ handelt von Familien- und Geschwisterkonflikt, Rache und Habgier – nichts für schwache Nerven. Wie es sich für den Wilden Westen gehört boten sich uns wilde Schiesserein und Kämpfe. Der eigenwillige Sam Hawkens und der kleine Happy versetzten dem Stück durch ihre Streitereien einen doch sehr lustigen Touch. Bei der Aufführung wirkten 60  Haupt- und Nebendarsteller in wunderschönen Kostümen und 17 Pferde mit. Als krönenden Abschluss schafften wir ein gemeinsames Foto mit den Hauptdarstellern Winnetou, Old Shatterhand, Sam Hawkens und Apantschi. Um 22.00 Uhr traten wir unsere ca. 2 stündige Heimreise an. Teilnehmer: 19 Kinder und Jugendlich, 8 Erwachsene.

Mountainbiketour Buchsteinrunde

P1190011Bilder - Der Wettergott hatte mit 2 Mädels und 5 Burschen erbarmen und wir konnten bei trockenem Wetter in St. Gallen die Buchsteinrunde starten. Nach ca. 600 hm erreichten wir den ersten Anstieg am Schwarzsattel, danach ging es bergab in den Tiefengraben weiter nach Großreifling. Nun folgte der zweite Anstieg auf den Gamssteinhals und weiter auf das Naturfreundehaus „Palfau“, wo wir bereits ca. 1300 hm in den Beinen hatten. Ein paar Minuten später fing es zu regnen an. Der Hüttenwirt hatte uns mit einem Brasilien-Niederlande Essen verköstigt. Bei sonnigem Wetter radelten wir Richtung Mühlbauernkogel und später hinab nach Palfau. Auf der Landstraße ging es zurück nach Großreilfling, wo noch einmal ein kleiner Hügel auf den Erbsattel zu bewältigen war und dann hinab nach St. Gallen. Insgesamt bewältigten wir an diesem Tag eine Strecke von 69 km und 1820 hm.
Text: Veronika   Fotos: Gerhard

Damenradausfahrt nach Grein

P7060709Bilder - 16 radbegeisterte Damen der Naturfreunde machten sich am Sonntag den 6. Juli mit ihren Fahrrädern durch unbekannte Wegerl auf nach Grein. Los ging´s gleich mit einer Bergwertung. Der „Lehnerberg“ in Sierning war einer der wenigen Berge, die wir auf unserem Weg nach Grein bewältigen mussten. Gefahren wurde zum Großteil auf Nebenstraßen mit sehr wenig Verkehr, sodass neben dem Radl‘n verschiedene wichtige Themen diskutiert werden konnten. Ein Flohmarkt in Mauthausen lud zu einem kurzen Zwischenstopp, bei dem so manches Schnäppchen erstanden wurde. Weiter ging´s bis Au an der Donau, dort kehrten wir im idyllischen Gastgarten des Jägerwirst zum Mittagessen ein. Nachdem die Hälfte der Strecke bereits hinter uns lag, fiel die Mittagspause etwas länger aus. Am späten Nachmittag wagten einige mutige Radlerinnen eine Abkühlung in der Donau. Danach radelten wir zum „Schörgi“ nach Grein, wo uns riesige Eisbecher erwarteten.  Mit dem Zug um 18:00 Uhr ging’s retour nach St. Valentin, wo wir von unseren Männer mit den Autos abgeholt wurden.
Fahrtroute: Sierning – Oberbrunnern – Niederbrunnern – Oberwolfern – Wolfern – Thann bei Dietach – Hagelsberg – Hausmanning – Enns – Ennsdorf – Mauthausen – Donauradweg R1 bis Grein.